Methoden und Prozesse

Hier finden Sie eine kurze Zusammenfassung zu angebotenen Methoden und Prozessen, die von Coaches angewendet werden.

 Methoden, Techniken, Prozesse und Werkzeuge im Coaching

Es gibt sehr viele Methoden, Techniken und Werkzeuge in der täglichen Coaching Praxis.

Wir möchten dir einige wenige vorstellen. In der kommenden Zeit werden sich die Texte verändern und weiter entwickeln.

Viel Spaß hier in der Hotline.

The Work von Byron Katie

„The Work“ ist ein Coaching-Methode, die von der Amerikanerin Byron Katie entwickelt wurde. Sie ist Hilfe zur Selbsthilfe, um Glaubenssätze zu identifizieren, zu hinterfragen und durch eine neue Perspektive zu entkräften.

Die Methode beruht auf der Erkenntnis, dass negative Gedanken häufig augenblicklich ein belastendes negatives Gefühl nach sich ziehen. Halten diese Stress auslösenden Gedanken längere Zeit an, wird das allgemeine Wohlbefinden oft stark beeinflusst und der Mensch fühlt sich handlungsunfähig.

„The Work“ bietet dem Verstand durch eine bestimme Fragetechnik eine veränderte positive Denkrichtung. Somit lösen sich die manchmal jahrzehntelang verinnerlichten Glaubenssätze auf und das körperliche und seelische Wohlbefinden kann gesteigert werden. Im Laufe dieses Prozesses beginnen wir, die Realität, unsere Mitmenschen und uns selbst besser zu erkennen. Es entstehen innere Klarheit und Freude.

Weiterführende Literatur zu The Work:
https://thework.com/sites/deutsch/

NLP

NLP bedeutet Neuro-Linguistisches Programmieren. Dahinter verbirgt sich ein reich gefüllter Werkzeugschrank mit Techniken und Methoden, die wirkungsvoll angewendet werden können, um mit sich selbst und mit anderen klarer kommunizieren zu können.

In welchen Situationen nutzt Ihnen NLP?

NPL kann Ihnen helfen,

• Verhaltensweisen bei sich selbst zu verändern,
• unerwünschte und stressvolle Einstellungen durch nützlichere Einstellungen zu ersetzen,
• Ihre die Kommunikationsfähigkeit mit anderen zu modifiziere,
• mehr im Kontakt mit sich selbst zu sein.

Beim NLP geht es auch darum, die Qualität des eigenen Erlebens zu verbessern oder einfacher gesagt: sich häufiger gut und seltener schlecht zu fühlen. NLP ist sehr beliebt bei Verkäufern, Beratern, Trainern, Lehrern und nicht zuletzt bei Psychotherapeuten.

Das NLP hat seinen Ursprung in den 1970er Jahren. Die beiden Amerikaner John Grinder und Richard Bandler stellten seinerzeit fest, dass manche Psychotherapeuten bessere Heilungsquoten erzielten als andere. Daraufhin untersuchten sie unter anderem die Arbeit des Hypnosetherapeuten Milton Erikson, des Gestalttherapeuten Fritz Perls und der Familientherapeutin Virginia Satir.

Aus den Untersuchungsergebnissen leiteten Bandler und Grinder Verhaltensweisen und Methoden ab. Sie ahmten die Kommunikations- und Behandlungsmethoden der bekanntesten und erfolgreichsten Psychotherapeuten nach und fassten diese zur Lehre des NLP zusammen. Daraufhin wurde NLP immer weiter verfeinert und mit neuen Methoden und Modellen angereichert und ergänzt.

NLP findet seine Anwendung in Alltagsproblemen. Es dient dazu, mit alltäglichen Schwierigkeiten besser fertig werden und sich selbst helfen zu können.

Auch bei tiefgreifenden Problemen kann NLP helfen – aber „nur“ in der Begleitung eines erfahrenen Psychotherapeuten!

Ähnlich wie bei einem wirkungsvollen Werkzeug verhält es sich bei NLP: Mit Einem Messer kann man viel Gutes bewerkstelligen – und es kann bei unsachgemäßer Verwendung auch viel Negatives angerichtet werden.

Paarcoaching – Paartherapie

Ein Paar zu sein und die Liebe zu leben bedeutet nicht, dass es immer einfach ist – Liebe leben zu wollen bedeutet aber, dass es die Mühe wert ist.

Manchmal benötigen Paare Unterstützung, um wieder zueinander zu finden. Wenn die Lust auf den Partner, das Bedürfnis nach Nähe und die Freude am Sex nachlassen oder allgemeine Krisen die Beziehung belasten, dann kann eine Paartherapie unterstützend wirken. Sie kann helfen, wieder zueinander zu finden, und sie kann das Warten darauf, dass der andere sich ändert, beenden.

Die Arbeit kann für einen oder auch für beide Partner in Anspruch genommen werden.
Mit unterschiedlichen Ansätzen und Methodenbausteinen begleitet der Coach die Klienten durch die individuellen Themen.

 

Entspannungstraining 

Mit verschiedenen Methoden kann ein tiefer Entspannungszustand herbeigeführt werden. Wichtige Ressourcen in unserem Leben Entspannung, Ruhe und Gelassenheit werden aktiviert. Progressive Muskelanspannung nach Jacobsen ist ein wichtiger Bestandteil eines Entspannungstrainings, es  funktioniert durch die gezielte An- und Entspannung bestimmter Muskelgruppen, auch andere Methoden wie Autogenes Training, Meditationen und Traumreisen unterstützen das Entspannungstraining. Was kann es bewirken?

WENIGER STRESS: Das Gedankenkarussell hat mal Pause. Du kannst Sorgen und Anspannung lernen loszulassen.

BESSERER SCHLAF: Wenn die Muskeln entspannen und die Gedanken zur Ruhe kommen, kann der Schlaf tiefer und erholsamer sein

MEHR KONZENTRATION: Wer entspannt und bewusst gelernt hat auf seine Ressourcen zu achten, kann mental dauerhaft leistungsfähiger werden.

MEHR KLARHEIT: Klarheit können wir wahrnehmen, wenn wir zur Ruhe kommen.

 BESSERES KÖRPERGEFÜHL UND MEHR WOHLBEFINDEN:  Wenn mentale und emotionale Anspannungen losgelassen werden, können sich körperliche Kräfte erholen.       

                                                                                

Resilienztraining

Bietet die Schlüsselelemente für mehr innere Widerstandskraft, mit 7 Strategien von Emotionssteuerung und Zielorientierung. Methoden und Prozesse sind u.a.: 
Achtsamkeit, erleben der Wechselwirkung von Körper-Geist-Handlung, Erkennen von konstruktiven und destruktiven Denkmustern, Ziele bewusst und achtsam setzen und  zielführend einsetzen.
Erfolgreiches Stressmanagement, eine bewusstere Handlung und mehr Klarheit kann das Resultat von einem Resilienztraining sein. 

 

Autogenes Training

Das autogene Training wurde von dem deutschen Arzt Johannes H. Schultz (1884 – 1970) entwickelt und 1926 erstmals vorgestellt. Die Technik sollte als Werkzeug der Selbstbeeinflussung dienen, um sich in die Entspannung führen zu können.

Heute ist autogenes Training ein weit verbreitetes Entspannungsverfahren. Eingesetzt wird es bei unter anderem dort, wo es schwer ist zu entspannen, wie beispielsweise beim Einschlafen, aber auch generell, um präsenter mit sich selbst in Kontakt zu kommen.
Autogenes Training unterstützt die Selbstwahrnehmung und die Selbststeuerung.

Wie funktioniert autogenes Training?

Das autogene Training ist eine Form der Selbstentspannung. Es ist eine Begleitung in den Ruhe- bzw. Entspannungszustand. Über eine gedankliche Konzentration entsteht die Ruhe.

Durchführung von autogenem Training

Der Klient folgt (wenn möglich) den Aufforderungen des Coaches und fokussiert seine Aufmerksamkeit auf bestimmte Körperregionen, wie zum Beispiel in den linken Arm oder in die Finger. Infolgedessen stellt sich wie automatisch die Entspannung ein.

Diese Übungen können je nach Aufnahme des Klienten intensiviert werden, um eine tiefe Entspannung zu erleben.

Autogenes Training kann unterstützend bei Konzentrationsschwierigkeiten, 
Alltagsstress sowie Ein-, Durch- und Ausschlafproblemen angewendet werden.
Wer es erlernt hat, kann es eigenständig anwenden.